Bäckerei

Zußdorfer Bio-Holzofenbackstube

Historie

Die Zußdorfer Holzofenbäckerei wurde 1994 von Marianne Lohr und Herbert Schillinger gegründet. Im Bemühen ein ursprüngliches Grundnahrungsmittel in handwerklicher Qualität und nachvollziehbarem Ursprung herzustellen, wurde gemeinsam mit dem Hofladen Gebhardt die Backstube eingerichtet.

Im Jahr 1999 wurde die Bäckerei von Werner Sommerer übernommen.

Von Mai 2011 bis Februar 2026 prägten Irene Fetscher und Anneliese Gehweiler unsere Backstube maßgeblich. Mit viel handwerklichem Können, Engagement und auch in rechtlicher Verantwortung haben sie den Betrieb getragen und weiterentwickelt.

Wir freuen uns sehr, dass der junge Bäcker Yannik Bernhard aus Zußdorf seit März 2026 als Bäcker in unserem Betrieb tätig ist.

Die Backstube ist direkt im Hofladen. Wenn der Laden aufmacht, sind die Bäcker*innen fertig mit der Produktion. Der Duft von frischem Brot ist unverkennbar und der Holzbackofen bleibt fast greifbar.

Herkunft

Das Bio-Getreide – Weizen, Roggen, Dinkel – stammt von Biokollegen aus der Region. Das Vollkornmehl wird frisch auf der Zentrofan-Mühle gemahlen.

Das Typenmehl – helleres Weizenmehl – wird von Rapunzel bezogen, da es die Talmühle zu Oberboshasel in Heiligenberg von Elmar Pfisterer leider nicht mehr gibt. 

Den Sauerteig bereiten wir selbst mit Roggenvollkornmehl zu.

Für die Ofenbefeuerung verwenden wir ausschließlich Holz aus den Wäldern von Thomas Gebhardt. Fichte, Tanne, Kiefer, Buche oder auch mal ein Scheit Birnenholz.

Qualität

Einfache Rezeptur: Mehl, Salz, Hefe, Wasser. Sonst nix! Auch Saaten oder Rosinen kommen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Kurze Wege: Getreide von Biokollegen aus der Region, Eier vom Ringgenhof aus Wilhelmsdorf, Milch noch warm direkt aus dem Stall von der Zußdorfer Biohof GbR

Holzbackofen

Der Ofen hat eine direkte Befeuerung, das heißt dort wo später das Brot gebacken wird, brennt vorher zwei Stunden ein Holzfeuer. Die Teige haben noch länger Zeit zum Gehen, zum Reifen. Zeit braucht’s reichlich für einen guten Geschmack. Aber wenn die Glut aus dem Ofen kommt, geht’s schnell: da werden rund 40 Brotlaibe eingeschossen. Nach dem Brot – der Ofen ist dann nicht mehr so heiß – können wir Hefezöpfe backen.

Unser Brot

Brot

Die meisten Brote sind freigeschobene 750gr-Laibe mit Roggensauerteig oder Hefe gebacken.

  • Zußdorfer Laib – heller Vesperlaib
  • Vollkornbrot – reines Vollkorn aus Weizen, Dinkel, Roggen
  • Sonnenblumenbrot – kernige Variante
  • Dinkelbrot – reines Dinkelvollkorn

 Hefezopf

Feinste Zutaten: Mehl, Milch, Butter, Zucker, Eier, Hefe, Meersalz, Sultaninen – natürlich alles Bio!

  • Heller Hefezopf – der Klassiker schlechthin, mit oder ohne Rosinen je nach Geschmack
  • Nusszopf – saftige Nussfüllung, locker geflochten und herrlich aromatisch
  • Nussschneckle – feines Hefegebäck mit aromatischer Nussfüllung, goldbraun gebacken
  • Zimtkringel – knuspriger Hefeteig mit feiner Zimt-Zucker-Füllung, ein duftender Genuss für jede Kaffeepause

 Kleinbrot

  • Weckle – auch mit Kürbiskernen, Mohn, Sesam, Sonnenblumenkernen
  • Dinkelvollkornstange und Dinkelweckle – reines Dinkelmehl mit/ohne Körner
  • Dinkelseelen – was braucht man mehr zum Frühstück?
  • Dinnete (nur freitags) – Rahm, Kümmel und Zwiebeln mit und ohne Speck

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